
Ahl al bayt :: Imam Mussa Kàzim
Das politische Vakuum, das durch die Schwächung des ummayidischen
Reiches entstand, wurde durch die ursprünglichen Verbündeten
des Kalifats - den Abassiden - ausgefüllt. Nachdem diese jedoch die
Macht in Händen hielten, kippte deren Gunst für die Ahl al bayt
und sie begannen mit einer systematischen Vernichtung der Nachkommen des
Gesandten Gottes (s.a.a.s.).
Nach dem gewaltsamen Tod von Imam Sàdiq (a.s.), lag nun das Imamat
auf den Schultern seines Sohnes, des siebten Imams, Imam Muhammad Kàzim
(a.s.). Unter grössten Vorsichtsmassnahmen setzte er die Mission
seiner Vorväter fort und sorgte für die Vertiefung und Verbreitung
der islamischen Wissenschaften.
Imam Mussa Kàzim erlebte vier Abassiden-Kalifen. Nach etlichen
Deportationen wurde er von den Machthabern vergiftet und fand wie alle
seine Vorväter den Märtyrertod (Schahadat).
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